Seniorenfreizeit 2025 – heiße Tage am Bodensee
Wie in den vergangenen Jahren konnten auch dieses Jahr viele Seniorinnen und Senioren aus dem Kirchenbezirk vom 23. Juni bis zum 1. Juli an einer Sommerfreizeit teilnehmen. Die 33 Frauen und Männer verbrachten mit denBetreuungskräften Dorothea Schindhelm, Gerlinde Bräuninger-Guldan, Manfred Guldan und Gerda Sturm schöne, abwechslungsreiche, aber auch heiße Tage am Bodensee in der Ferienstätte St. Christophorus in Nonnenhorn. Das direkt am See gelegene Grundstück mit den 12 Ferienbungalows erwies sich bei der sommerlichen Hitze als idealer Standort, um geschwind ohne großen Aufwand – abgesehen von schützenden Badeschuhen – ins Wasser steigen zu können und sich so erfrischen zu können.
„Wasser“ war auch das Leitmotiv dieser Freizeit. Dazu fanden sich auch passende Bibelstellen für ein Bibelgespräch, wurden „Seemanns-Lieder“ gesungen oder mit Kieselsteinen eine Collage hergestellt. Der Sonntagsgottesdienst, den viele aus der Gruppe aktiv mitgestaltet haben, widmete sich der Jona-Geschichte. Ein Besuch der Fischbrutanstalt am Ortsrand von Nonnenhorn passte auch dazu. Hier erfuhren die Teilnehmer viel über die Bodensee-Fischerei und die Sorgen der Fischer, deren Fänge immer geringer ausfallen. So verstand man auch, wie bedeutend diese Einrichtung für die Aufzucht von Fischen ist.Natürlich durfte auch eine Schifffahrt nicht ausbleiben. Diese Rundfahrt ab Lindau führte zunächst am Nordufer entlang, dann hinüber in die Rorschacher Bucht und zur Mündung des Alpenrheins, weiter zur Seebühne von Bregenz und zurück durch die berühmte Hafeneinfahrt Lindaus mit dem„bayerischen Löwen“ und dem Leuchtturm. Die frische Luft auf dem Außendeck des Schiffes war an diesem hochsommerlichen Tag höchst willkommen. Auch die Stadt Lindau mit ihrem malerischen Stadtbild und den vielen Einkehrmöglichkeiten stand an diesem Tag auf dem Programm. Weitere Ausflugsziele waren das nahe gelegene Wasserburg, das einige aus der Gruppe zu Fuß erwandert haben, und die Stadt Friedrichshafen. Hier konnte man es sich an der längsten Uferpromenade am See bei einem großen Eisbecher gemütlich machen und das herrliche Seepanorama mit den vielen Segelbooten auf sich wirken lassen. Ein anderes Mal war in dieser Stadt das Zeppelin-Museum das Ziel, wo man viel über die Geschichte des Luftschiffbaus erfahren konnte und sogar in das nachgebaute Passagierabteil der „Hindenburg“ eintreten konnte. Am letzten Tag der Freizeit wurde auf dem Heimweg noch die Hochgrat-Bahn bei Oberstaufen angesteuert. Dank der Umlaufseilbahn und dem hilfsbereiten Personal konnten alle die Aussichtsterrasse in 1708 m Höhe erreichen und das wunderbare Bergpanorama genießen. Zum Tagesprogramm gehörten aber auchAngebote vor Ort: Basteln, Vorlesen, Ratespiel (Exzellenz-Quiz), das Anschauen eines dramatischen Spielfilms, das gemeinsame Singen und sogar eine Verkostung von Bodensee-Weinen. Das Wichtigste an dieser Freizeit war aber auch wieder das Zusammensein, waren die vielen Gespräche miteinander und die Abwechslung vom Alltag zuhause. Die Seeterrasse oder der später am Tag schattige Innenhof, der Kaffeetisch im Gemeinschaftsraum – alles Orte, wo Geselligkeit gepflegt wurde. So stellte sich eine entspannte und fröhliche Atmosphäre ein, wozu auch die gute Verpflegung durch Marlies Schmitt und ihren Bruder Roland viel beigetragen hat. Hochsommerliches Wetter und der Bodensee, dazu eine ideal gelegene Unterkunft direkt am See – das waren die Rahmenbedingungen für eine gelungene Seniorenfreizeit 2025, die allen – auch dem Leitungsteam – viel Freude bereitet hat.
Manfred Guldan
